Jahresausstellung des Mal-Labors ab dem 24.07. bis 30.09.2019:

 
Wo?          Galerie Firma Bürocenter Reich, Regensburger Str. 40, 86529 Schrobenhausen
Ausstellungsdauer: 24.07. - 30.09.19 (zu den Öffnungszeiten)

Die Vernissage (Eröffungsfeier) findet am 24.07. um 17 Uhr statt.
Laudatio: Herr Prof. Dr. Englert

Info: Jedes Kind darf aus dem letzten Kursjahr ein Bild auswählen zur Ausstellung (das wären 65 Bilder!)
Ein paar Eis-Skulpturen werden zusätzlich präsentiert aus dem Mal-Labor-Kursen.

Ein toller Einblick in verschiedenste Techniken und wunderschönen Bildern aus kleinen Händen!

   30.09.18: 

Bilder zur Eröffnungsfeier und offenem Atelier und Ausstellungsraum.

                   Umzug ins neue Atelier in 86561 Aresing!

 

 

Über 200 große und kleine Interessierte feierten den Umzug der Kunstschule und des Ateliers. Die Türen zum Atelier und zum Ausstellungsraum waren geöffnet und man konnte die Werke von mir aus den vergangenen Jahren in Ruhe besichtigen.

Die Sonne scheinte und strahlte für den Auftritt der bunten Bauchtanzgruppen der Salomes Oase aus Hohenwart. Es gab Kaffee und Kuchen und für die kleinen Künstler Mal- und Zeichneplätze...

 

Es war ein wunderschöner Auftakt in das erste Kursjahr in Aresing, meiner Heimatortschaft!

 

Jahresausstellung 2017 in Pfaffenhofen/Ilm:

Zeitungsbericht mit Interview zur Ausstellung des Mal-Labors im Sommer 2017 in Pfaffenhofen/Ilm:

Interview über das Mal-Labor und die Ausstellung:

Pfaffenhofen (DK) Unter dem Titel „Ich bin schon ein Künstler!“ zeigen die Künstlerinnen Silvia Gürtner und Ulrike Halfmann die Werke von Kindern aus ihren Malkursen und eigene Kunst im Finanzamt Pfaffenhofen. Monika Staber aus Prien am Chiemsee steuert Kinderzimmer-Bilder bei. Silvia Gürtner erzählt vorab, warum Malkurse so wichtig sind.

 

 

 

Frau Gürtner, wie ist diese ungewöhnliche Gemeinschaftsausstellung zustande gekommen?

 

Silvia Gürtner: Franz Peter vom Finanzamt Pfaffenhofen ist auf mich zugekommen, als ich in Pfaffenhofen einmal ausgestellt habe. Er hat gefragt, ob ich mit Bildern der Kinder aus meinen Malkursen die Räume gemeinsam mit den Kinderbildern der beiden anderen Künstlerinnen bespielen möchte.

 

 

 

Wie viele Werke sind zu sehen?

 

Gürtner: Das Finanzamt bietet eine große Ausstellungsfläche. Die Werke meiner Malschüler, es sind mehr als 60 Stück, sind im zweiten Stock zu sehen. Jedes Kind aus dem „Mal-Labor!“  konnte zwei Werke einreichen. Da ich in den Kursen monatlich Künstler und Techniken vorstelle, und die Kinder dazu arbeiten, kann ich deshalb eine sehr schöne Auswahl verschiedenster Techniken zeigen. Die Kinder sind zwischen 6 und 15 Jahre alt.

 

Sie zeigen auch eigene Werke...

 

Gürtner: Ja, aber nur zehn und zwar im dritten Stockwerk. Denn die Kinder und ihre Kreativität stehen im Mittelpunkt der Ausstellung.

 

 

 

In welcher Technik sind die Werke?

 

Gürtner: In ganz unterschiedlichen. Ich war Schülerin der Freien Kunstakademie Augsburg und arbeite in mehreren Techniken wie Acryl- und Ölmalerei, Collage, Aktzeichnung, Aquarell und Druck. Ich habe sie so verschieden ausgewählt, damit die Besucher sehen, dass ich diese Techniken beherrsche und sie vereinfacht an die Kinder weitergebe.

 

 

 

Wie war Ihre Entwicklung zur Künstlerin? War das von Anfang Ihr Ziel oder haben Sie noch einen anderen Beruf dazwischengeschaltet?

 

Gürtner: Schon als Kind im Kindergarten habe ich fleißig und sehr gut gemalt. Das hat sich in der Grundschule fortgesetzt. Aber ich war auch sehr gut in Mathematik, eine Einserschülerin. Und da es damals wie übrigens heute noch immer wichtiger war, eine Eins in Mathe als in Kunst zu haben, habe ich eine Banklehre absolviert und 15 Jahre in diesem Beruf gearbeitet, bis ich meine Kinder bekommen habe. Durch meinem Sohn und meiner Tochter habe ich ehrenamtlich begonnen, Malkurse für Kinder anzubieten. So ist das gewachsen.

 

 

 

Was ist Ihr Impuls oder Wunsch für die Kinder?

 

Gürtner: Ich genieße es zu sehen, wie die Kinder in den Malkursen aufleben, welche Kreativität und Freiheit in ihnen stecken. Das können sie in der Kunst wunderbar ausleben. Denn beides nimmt mit zunehmendem Alter ab. Ich möchte den Kindern Anleitung und Hilfe geben, ihre Kunst und Kreativität zu bewahren, auch auszubauen und ein Leben lang beizubehalten. Entweder als Hobby im Erwachsenenalter oder auch als Beruf. In der Kunst gibt es verschiedene Techniken, um das, was in mir steckt an Ideen, umzusetzen. Im Moment ist es auch wichtig, dass sich die Kinder beim kreativen Prozess entspannen. Das fördert die Persönlichkeitsentwicklung.

 

 

 

Bei der Kunst muss man sich doch auch konzentrieren?

 

Gürtner: Ja, aber anders, man schaltet in eine andere Gehirnhälfte. Ich gebe einen geschützten Rahmen vor, lasse den Kindern dann die Freiheit, selbst etwas zu entwickeln. Es ist erstaunlich, was hier entsteht.

 

 

 

Wie bringen Sie selbst alles zusammen – Ihr eigenes Künstlertum, die Malkurse und ihr vor einem Jahr begonnenes Studium der Kreativpädagogik?

 

Gürtner: Ach, ich habe mich vergangenes Jahr entschieden, meine kaufmännische Phase abzuschließen und mich nur noch der Kreativität zu widmen. Wenn ich das Studium abgeschlossen habe, werde ich vielleicht als Kunstlehrerin arbeiten. Aber die Malkurse in meinem Atelier werde ich beibehalten. Es ist mir wichtig, dass Kinder auch außerhalb der Schule, ohne Notendruck, gefördert werden.

 

 

 

Das Interview führte

Barbara Fröhlich vom Donaukurier Pfaffenhofen

Probiere deine Kreativität aus, du bist ein Künstler!

Neu:   Gutscheine  für Kurse o. Workshops:

Bequem unter KONTAKT anfordern...